Leitweg-ID, TRAFFIQX-ID, Peppol-ID: XRechnung vs. ZUGFeRD
Öffentliche Auftraggeber fordern zunehmend elektronische Rechnungen. Doch wann reicht ZUGFeRD aus, und wann ist XRechnung zwingend? Dieser Guide erklärt, wie Leitweg-ID, Peppol-ID und TRAFFIQX-ID die Wahl beeinflussen.
Der praktische XRechnung-Pfad
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Nutzen Sie Leitweg-ID, TRAFFIQX-ID, Peppol-ID: Wann brauchen Sie XRechnung statt ZUGFeRD? als Ausgangspunkt und ziehen Sie fehlende Pflichtfelder frueh nach.
XML sauber strukturieren
Leitweg-ID, Steuerlogik, Referenzen und Summen muessen semantisch im richtigen Feld landen.
Validator vor Versand
Vor dem Versand an Behoerden sollte die Datei immer gegen aktuelle KoSIT-Regeln geprueft werden.
Worauf Sie achten sollten
Die XRechnung erfüllt die Norm EN 16931 und ist in Deutschland für Rechnungen an öffentliche Stellen Pflicht, wenn diese über eine Leitweg-ID verfügen. ZUGFeRD wird nur akzeptiert, wenn es im Profil EN 16931-kompatibel (ZUGFeRD 2.1.1 oder höher) genutzt wird. Peppol-IDs ermöglichen den sicheren Austausch von XRechnungen über das Peppol-Netzwerk. TRAFFIQX-ID ist eine alternative, deutsche Lösung zur sicheren Übermittlung. Entscheidend ist stets, welche Übertragungswege und Formate der Auftraggeber vorschreibt.
Pflichtfelder vor Versand pruefen
Leitweg-ID, Rechnungsnummer, Bestellreferenz, Leistungszeitraum, Steuercodes, Zahlungsziel und Summenlogik muessen vor dem Versand strukturiert vorhanden sein.
KoSIT-Validierung einplanen
Eine optisch korrekte Rechnung kann technisch trotzdem scheitern. Der Validatorlauf reduziert Ruecklaeufer bei Behoerdenportalen und macht Fehler frueh sichtbar.
Gast-Test ohne Projektstart
Fuer einzelne Behoerdenrechnungen reicht der manuelle Upload. Fuer wiederkehrende Mandanten oder ERP-Prozesse laesst sich der Ablauf spaeter standardisieren.