XRechnung für Kommunen: So starten Sie richtig
Kommunen in Deutschland müssen seit 2020 XRechnungen empfangen und verarbeiten können. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie die Anforderungen nach EN 16931 erfüllen und die Leitweg-ID korrekt implementieren. Machen Sie Ihre Verwaltung fit für die digitale Rechnungsbearbeitung.
Der praktische XRechnung-Pfad
Quelle sichern
Nutzen Sie XRechnung fuer Kommunen vorbereiten als Ausgangspunkt und ziehen Sie fehlende Pflichtfelder frueh nach.
XML sauber strukturieren
Leitweg-ID, Steuerlogik, Referenzen und Summen muessen semantisch im richtigen Feld landen.
Validator vor Versand
Vor dem Versand an Behoerden sollte die Datei immer gegen aktuelle KoSIT-Regeln geprueft werden.
Worauf Sie achten sollten
Die XRechnung basiert auf den Vorgaben der europäischen Norm EN 16931 und wird in XML-Format übermittelt. Kommunen benötigen eine Leitweg-ID, um Rechnungen korrekt zuzuordnen. Die zentrale Koordinierungsstelle (KoSIT) stellt dafür ein validiertes Schema bereit. Prüfen Sie, ob Ihre ERP- oder Buchhaltungssoftware XRechnungen importieren und validieren kann. Für die Übertragung können PEPPOL-Netzwerke oder andere E-Mail-basierte Lösungen genutzt werden.
Pflichtfelder vor Versand pruefen
Leitweg-ID, Rechnungsnummer, Bestellreferenz, Leistungszeitraum, Steuercodes, Zahlungsziel und Summenlogik muessen vor dem Versand strukturiert vorhanden sein.
KoSIT-Validierung einplanen
Eine optisch korrekte Rechnung kann technisch trotzdem scheitern. Der Validatorlauf reduziert Ruecklaeufer bei Behoerdenportalen und macht Fehler frueh sichtbar.
Gast-Test ohne Projektstart
Fuer einzelne Behoerdenrechnungen reicht der manuelle Upload. Fuer wiederkehrende Mandanten oder ERP-Prozesse laesst sich der Ablauf spaeter standardisieren.